Olympia - Heiligtum des Zeus

Olympia gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Peloponnes. Hier im Nordwesten der Halbinsel finden Sie das Heiligtum des Zeus, das in der Antike als Austragungsort für die Olympischen Spiele diente.
Als die Olympischen Spiele im Jahre 2004 in Griechenland stattfanden, wurde auch das antike Olympia Austragungsort von Wettkämpfen.
Wer die Heiligtümer von Olympia besucht, wird tief beeindruckt von den monumentalen Bauten sein, die die Geschichte des Beginns der Olympischen Spiele erzählen.

Eingebettet in eine herrliche Baumlandschaft finden Sie den heiligen Hain von Olympia, die Altis. Hier im Zentrum von Olympia befanden sich unterschiedliche religiöse Hauptgebäude, Tempel und Altäre, an denen den Göttern Opfergaben dargeboten wurden.
Etwas außerhalb lagen die Hilfsgebäude, Verwaltungsgebäude, Unterkünfte für die Priester, Bäder und Gästehäuser und der Bereich, der der Vorbereitung der Athleten diente.

Zu den wichtigsten Stätten von Olympia gehören der Zeustempel, der Heratempel und das Stadion, in denen die Wettkämpfe stattfanden.

Der Heratempel, der sich im Nordteil der Altis befindet, ist der älteste Peripteraltempel, auch Ringhallentempel genannt, im Zeusheiligtum. Gleichzeitig ist dieser Tempel einer der frühesten Tempel in Griechenland, der in der dorischen Ordnung erbaut wurde.
Im 4. Jahrhundert n. Chr. wurde der Heratempel durch ein Erdbeben zerstört und nicht wieder aufgebaut. Überreste des Tempels sind erhalten geblieben.

Der Zeustempel, der zu Ehren des Zeus errichtet wurde, wurde ebenfalls als Peripteraltempel im dorischen Stil angelegt.
Erbaut wurde er zwischen 470 und 456 v. Chr. und gilt als ein bedeutsames Bauwerk der frühklassischen Architektur.
Die vom Bildhauer Phidias geschaffene zwölf Meter hohe Statue des Zeus gehörte zu den Sieben Weltwundern der Antike und befand sich im Zeustempel, wurde allerdings um 360 n. Chr. nach Konstantinopel verbracht, wo sie 475 n. Chr. bei einem Brand zerstört wurde.
Die Überreste des Zeustempels und der Werkstatt des berühmten Phidias können Sie heute in Olympia besichtigen.

Bei den Ausgrabungen von Olympia wurde das Stadion von Olympia freigelegt, wieder aufgebaut und 1961 eingeweiht, sodass es bei den Olympischen Spielen im Jahre 2004 als Wettkampfort genutzt werden konnte.

Die Ausgrabungen von Olympia werden seit 1937 durch das Deutsche Archäologische Institut durchgeführt und dauern weiter an.
Bei den schweren Waldbränden, die im Sommer 2007 Griechenland heimsuchten, wurden große Teile des alten Baumbestandes in Olympia vernichtet und das dortige archäologische Museum fiel beinahe den Flammen zum Opfer.

Besuchen Sie bei Ihrer Griechenland Reise das Dorf Olympia und besichtigen Sie die beeindruckende Ausgrabungsstätte, die etwas außerhalb des Dorfes liegt.


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